Was ist DSA: Schicksalsklinge?

Benutzeravatar
knuddelmoo
Beiträge: 472
Registriert: Do 3. Jan 2013, 06:59

Was ist DSA: Schicksalsklinge?

Beitragvon knuddelmoo » Do 18. Jul 2013, 11:53

Das schwarze Auge: Schicksalsklinge
PC Joker 3/92 hat geschrieben:Mit 2,7 Millionen verkauften Exemplaren ist "DSA" die deutsche Antwort auf das amerikanische "AD&D". Sieben Designer bzw. Programmierer, 13 Grafiker und etwas eine halbe Mio Cash waren nötig, um das Rollenspielsystem auf den Computer zu übertragen.
- So beschreibt es 1992 Carsten Borgmeier im PC Joker und vergab damals satte 90% Spielspaß, eine der höchsten Wertungen die je vergeben wurden.

Aber was ist DSA überhaupt?

Das schwarze Auge oder kurz "DSA", ist ein in Deutschland entwickeltes Pen-&-Paper-Rollenspiel. Es wurde 1984 von Ulrich Kiesow, Hans Joachim Alpers und Werner Fuchs entwickelt.

Es ist also ein "Pen-&-Paper Rollenspiel" oder auch "Zettel und Stift Abenteuer". Nie gehört? In Kurzform: Dies beschreibt ein Brettspielsystem mit Würfeln und Regeln, in dem jeder Spieler, mit einem selbst erstellten Rollenspielcharakter, in einer Fantasieumgebung Abenteuer erlebt, nur eben ohne Brett. Geleitet wird dies durch einen Spielleiter, welcher die Situationen beschreibt und den Part der Antagonisten übernimmt.
Sämtliche Situationen werden durch die Spieler ausgespielt, Gespräche selbst geführt und Aktionen durch Würfelproben ausgeführt. Erfolge oder Stufenanstiege werden in einem Charakterbogen vermerkt.

Als Hintergrund dient hier eine, an das mittelalterliche Europa erinnernde, Fantasiewelt namens Dere. Dort befindet sich der Kontinent Aventurien. Hier leben die verschiedensten Rassen wie Menschen, Elfen, Halbelfen, Zwerge, Orks, Oger, Goblins, Yetis, Zyklopen, Kobolde, Feen, Riesen, Trolle, Drachen und Achaz (Echsenmenschen). Es gibt Magie, Religionen und feudale Lehensysteme.

Oder noch kürzer: Es ist ein eu­ro­pä­isches "Dungeons and Dragons" mit flauschigen Orks, ohne Gesinnungen und mehr Tavernen.

Nach dem erscheinen hat DSA viele Überarbeitungen erfahren und war lange Zeit das beliebteste und bestverkaufteste Pen-&-Paper Rollenspiel in Deutschland.

Das erste DSA Computerspiel war Das Schwarze Auge: Schicksalsklinge. Es erschien als der erste Teil einer Trilogie, welche als die Nordlandtrilogie in die Computerspielhistorie einging.
Designer war neben Hans-Jürgen Brändle auch Guido Henkel, welcher später auch beim grandionsen Planescape: Torment beteiligt war. (Er ist sogar auf der Packung als Barbar zu sehen) Erschienen ist Schicksalsklinge 1992 für Amiga und PC aus dem Hause Attic.

Schicksalsklinge setzte in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Allem voran wurden sämtliche DSA Regeln der Pen-&-Paper Vorlage korrekt umgesetzt. Ausserdem gab man dem Spieler erstmals eine riesige Spielwelt, die er bereisen konnte. Gefüllt mit vielen Nebenquests, Dungeons und Beute. Das besondere waren dabei die drei verschiedenen Perspektiven: Das Reisen wurde auf einer gezeichneten und detailierten 2D-Weltkarte dargestellt, Städte und Dungeons in Egoperspektive erkundet und gekämpft in einer isometrischen Ansicht.

Anders als bei Spielen wie Eye of the Beholder oder Wizardry stand dem Spieler die gesamte Region völlig offen. Einzig das Spielziel war fest vorgegeben. Wie man dort hingelangte war dem Spieler überlassen.

Gerugon, Thirig, Myrim, Jalin, Gvenlyn und Talana

Die Story beginnt 1010(BF) in Thorwal. Einem nordischen Land voller wikingerähnlichen Menschen, die von einer Horde Orks bedroht werden. Hier findet sich eine sechsköpfige Gruppe von Abenteurern zusammen um der Bedrohung Herr zu werden. Wir werden ausgesandt um Grimring den Orkspalter(die Schicksalsklinge) zu finden und damit die Orkhorden zu vertreiben.

Mit diesen sechs Abenteurern erkunden wir Thorwal und seine Geheimnisse auf der Suche nach Grimring und stoßen auf viele verschiedene Einwohner, betrinken uns in Tavernen und plündern vergessene Orte. Wir treffen auf blutrünstige Orks, wilde (und dumme) Goblins und den ein oder anderen Magier.

Folgt Gerugon und seinen wackeren Gesellen auf Youtube.

In diesem Sinne: "Geht ein Thorwaler an einer Taverne vorbei."

Gerugon.de | Youtube Playlist

Bild

Bild

Zurück zu „DSA1 - Die Schicksalsklinge“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast