Regeländerung Vorschlag

Zwergenbucht 2.0
Celrios
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Regeländerung Vorschlag

Beitragvon Celrios » Mi 30. Dez 2015, 18:19

Da anscheinend der Bedarf an ausführlicheren Regeln besteht habe ich versucht, mich an eine Neufassung der bisherigen zu wagen. Ich lade jeden ein, darüber zu diskutieren und bedanke ich mich bei Gemai für ein paar Anregungen per PN.
§1 Accountnutzung
(1) Es ist NICHT erlaubt, mehrere Accounts zu besitzen. Ein Account mit anderen Personen zu teilen (Accountsharing) ist verboten.
(2) Gleiches gilt für automatische Vorgänge, die stattfinden, während man nicht am Rechner ist (Botting). Botting wird vermutet, wenn man nicht auf die Mitteilung eines Administratoren reagiert.

§2 Deeds
(1) Deeds dürfen eine maximale Größe von 441 Felder pro Spieler mit 4 Spirittemplar und 0 Paramater besitzen.
(2) Deeds in der Nähe der Hauptstraße sind verpflichtet, den Erbauern Building-Rechte zu gewähren oder selbst die Straße zu errichten.
(3) Ohne vorherige Absprache darf nicht in der Nähe vorhandener Deeds gesiedelt werden. Die Absprache erfolgt mittels Teamspeak oder eines Schildes mit einer Absichtserklärung.
(4) Siedlungen von Spielern (Deeds) werden in PvE und PvP Deeds unterteilt. Jedes Deed ist mnit Gründung PvE, kann sich aber mit Eintragung in einer Liste den Status PvP geben.
(5) Deeds werden in alliierte und fremde Deeds unterteilt. Alliierte Deeds sind jene, welche dem selben Königreich angehören, inklusive NPC-Deeds. Alles andere sind fremde Deeds.

§3 Selbstverteidigung
(1) Wer im PvE-Deed angegriffen wird, darf sich wehren, indem er den Aggressor tötet und seine Leiche plündert. Gleiches gilt, wenn der Aggressor zu fliehen versucht. Dieses Recht zur Tötung erlischt, sobald er entweder gestorben ist oder man die Verfolgung aufgibt. War eine sofortige Verfolgung nicht möglich, so gilt das Recht der Rache.
(2) Als Angriff zählt jeglicher Schaden an unter Anderem dem EIGENEN Spielercharakter sowie dessen errichteten Strukturen und Tieren.
(3) Die Rechte der Selbstverteidigung und der Rache gelten nicht für den Aggressor selbst.

§4 Fremdverteidigung
(1) Wird ein alliiertes Deed angegriffen, so kann der Aggressor getötet und dessen Leiche geplündert werden. Dieses Recht zur Tötung erlischt, sobald er entweder gestorben ist oder man die Verfolgung aufgibt.
(2) Als Angriff zählt jeglicher Schaden an unter Anderem verbündeten Spielercharakteren, Strukturen, Tieren und Spirit Guards.
(3) Ist der verursachte Angriff geringfügig und stellt der Aggressor die Tätigkeit ein, so darf er nicht im Zuge der Fremdverteidigung getötet werden. Als geringfügig gelten unter Anderem vereinzelte Angriffe gegen nicht begehbare Strukturen wie eingemauerte Tokens und Guard Towers.
(4) Verbündete des Aggressoren dürfen ihm keinen Beistand leisten, sollte er im Zuge der Eigen- oder Fremdverteidigung angegriffen werden. Machen sie es doch, so gilt ihr Eingreifen als unerlaubter Angriff.

§5 Recht der Rache
(1) Wer getötet wurde, darf den Aggressor töten und seine Leiche plündern. Das Recht zur Tötung erlischt 72 Stunden am dem Zeitpunkt des Todes.
(2) Das Recht der Rache kann nur der betroffene Spieler selbst wahrnehmen. Alliierte Deeds dürfen ihm aber Unterstützung leisten.
(3) Wer im Zuge der Selbst- oder Fremdverteidigung getötet wurde, hat kein Recht zur Rache.

§6 Zurechnung
Handlungen einer Gruppe sind jedem einzelnen Gruppenmitglied zuzurechnen. Unabhängig davon, ob er den Angriff selbst ausgeführt hat oder nur Beobachter war.

§7 PvP Deeds
(1) PvP Deeds dürfen gegeneinander PvP-Konflikte austragen. Dazu zählen unter Anderem das Beschädigen und Zerstören von Strukturen sowie das Töten von Tieren und den Spielern.
(2) PvE Deeds dürfen bei der Verteidigung, nicht aber bei dem Angriff Untersützung leisten.
(3) Außerhalb von Deeds darf PvP unter dem Gebot der Fairness betrieben werden. Spieler auf feindlichem Territorium dürfen jederzeit getötet werden.
(4) Das Hota-Event ist für jeden. Ist eine Fraktion in der Überzahl, so haben die beiden anderen immer noch die Möglichkeit sich zusammenzuschließen. Mitglieder anderer Fraktionen dürfen abgeworben werden. Das Plündern von Leichen ist während des Hotas bei den eteiligten Personen verboten, mit Ausnahme des Tabarts als Trophäe.
(5) Wer nach §7 getötet wurde, hat keine Rechte nach den Paragraphen 3, 4 und 5. Dies gilt nicht, wenn er unter Missachtung des Gebots der Fairness starb.

§8 Griefing
(1) Jegliche Art von Störungen in der Nähe eines Deeds, wie zum Beispiel Terraforming oder dem Bau von Gebäuden oder Minen (Griefing) ist untersagt.
(2) Die Störung gilt als Angriff im Sinne der Paragraphen 3 und 4, wenn sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht unterlassen wird.
(3) Gleiches gilt, wenn wer sich über einen längeren Zeitraum im feindlichen Königreich aufhält.

§9 Diebstahl
(1) Jede Form von Diebstahl ist erlaubt. Es gelten die Paragraphen 3 und 4.
(2) War der Diebstahl geringfügig, so ist die Tötung nur erlaubt, wenn sich der Dieb weigert, den Schaden zu begleichen. Als Geringfügig gilt jeglicher Schaden, den der Betroffene innerhalb von weniger als einer Stunde selbst ersetzen kann. Bei mehreren geringfügigen Diebstählen ist eine Tötung erlaubt.
(3) Wer einen Account in einem anderen Königreich erstellt, nur um dort zu stehlen, wird gebannt.

§10 Umgangston im Teamspeak
(1) Bis 20 Uhr darf keine extreme Wortwahl verwendet werden.
(2) Fremdenfeindliche oder homophobe Kommentare sind gänzlich zu unterlassen auch wenn sie nur im Scherz gemeint waren.
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Re: Regeländerung Vorschlag

Beitragvon Gemai » Mi 30. Dez 2015, 18:46

Als Klarstellung, ich bin selber gegen einige Passagen, deren Inhalt oder deren Bezug. Du hast nur einen Teil meiner Bemerkungen berücksichtigt, sogesehen ist mein Name damit weniger zu verknüpfen.

Daher nochmal das gleiche wie vorher per PN:
Celrios hat geschrieben: §3 Selbstverteidigung
(1) Wer im (wenn Du das Objekt meinst, dann ALS) PvE-Deed angegriffen wird, darf sich wehren, indem er den Aggressor tötet und seine Leiche plündert. (Dies ist immernoch Unsinn, wenn Du wie mir PN erwähnt dem Aggressor ON Deed im PvE Deed erlaubst ihn zu töten und SOGAR zu plündern ist dies kein Luxusrecht, sondern logische Gerechtigkeit.) Gleiches gilt, wenn der Aggressor zu fliehen versucht. Dieses Recht zur Tötung erlischt, sobald er entweder gestorben ist oder man die Verfolgung aufgibt. War eine sofortige Verfolgung nicht möglich, so gilt das Recht der Rache.
(2) Als Angriff zählt jeglicher Schaden an unter Anderem dem EIGENEN Spielercharakter sowie dessen errichteten Strukturen und Tieren. (Du erlaubst hier indirekt erneut Angriffe auf Strukturen in PvE Deeds. Das ist nicht gewollt! Nimm Strukturen raus und verbiete die allgemein - außer sie blockieren Gottmissionen mit Absicht.)

§4 Fremdverteidigung
(1) Wird ein alliiertes Deed angegriffen, so kann der Aggressor getötet und dessen Leiche geplündert werden. (Siehe Oben!)Dieses Recht zur Tötung erlischt, sobald er entweder gestorben ist oder man die Verfolgung aufgibt.
(2) Als Angriff zählt jeglicher Schaden an unter Anderem verbündeten Spielercharakteren, Strukturen, Tieren und Spirit Guards. (Strukturen... siehe oben.)
(3) Ist der verursachte Angriff geringfügig und stellt der Aggressor die Tätigkeit ein, so darf er nicht im Zuge der Fremdverteidigung getötet werden. Als geringfügig gelten unter Anderem vereinzelte Angriffe gegen nicht begehbare Strukturen wie eingemauerte Tokens und Guard Towers. (Dann nimm bei 4.2 die Spirit Guards raus. Die MUSS man dafür angreifen.)
(4) Verbündete des Aggressoren dürfen ihm keinen Beistand leisten, sollte er im Zuge der Eigen- oder Fremdverteidigung angegriffen werden. Machen sie es doch, so gilt ihr Eingreifen als unerlaubter Angriff. (Schwachsinn. Das heißt wenn 3 ein Deed für einen Gott angreifen zum drainen und 4 Mann dort sind und 1 der Angreifer angreifen, müssen die 3 zusehen wie er zerhackt wird. Vollkommener Unsinn... Dies muss 100% klar auf PvP gemünzt werden. Greift ein Spieler des feindlichen Reiches einen passiven Spieler on Deed an, so darf er vom Mob getötet werden ohne Hilfe seiner Gruppe. So und NUR so!)

§5 Recht der Rache
(1) Wer getötet wurde, darf den Aggressor töten und seine Leiche plündern. Das Recht zur Tötung erlischt 72 Stunden am dem Zeitpunkt des Todes. (Ich nehme an dies meint Explizit open PvP, was also indirekt heißt den Mörder darf man bis auf sein Deed verfolgen, korrekt? Denn im Open PvP kann ich ihn auch 1 Jahr später töten.)
(2) Das Recht der Rache kann nur der betroffene Spieler selbst wahrnehmen. Alliierte Deeds dürfen ihm aber Unterstützung leisten. (Er muss also nur "dabei" sein.)
(2) Wer im Zuge der Selbst- oder Fremdverteidigung getötet wurde, hat kein Recht zur Rache.

§6 Zurechnung
Handlungen einer Gruppe sind jedem einzelnen Gruppenmitglied zuzurechnen. Unabhängig davon, ob er den Angriff selbst ausgeführt hat oder nur Beobachter war. (Gilt dies auch bei Deedverteidigung? Ich bin immernoch dafür, dass bei Deedangriffen die Verteidiger auf Anforderung im Local sagen müssen ob sie die Verteidigung einleiten oder nicht. Ein Dolchstoß nach Ausnutzung der nicht Angriffsidee auf passive wäre ein Exploit! Gleichzeitig sollten Leute auf ihrem Deed auch friedlich weiter arbeiten können während ich draine ohne in Gruppenhaft zu geraten.)

§7 PvP Deeds
(3) Außerhalb von Deeds darf PvP unter dem Gebot der Fairness betrieben werden. Spieler auf feindlichem Territorium dürfen jederzeit getötet werden. (gehört nicht unter dem Punkt PvP Deeds da Open PvP gilt.)

§8 Griefing
(3) Gleiches gilt, wenn wer sich über einen längeren Zeitraum im feindlichen Königreich aufhält. (Anscheinend ja nein... siehe Raubtour. Diese Regel ist nicht haltbar nach Gerus Aussage.)
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Re: Regeländerung Vorschlag

Beitragvon Celrios » Mi 30. Dez 2015, 19:02

Da die 4er-Gruppe die Verteidiger-Gruppe in deinem Beispiel ist, dürfen auch alle vier verteidigen, nach 4.1. Bei der 3er Gruppe "darf" ebenfalls jeder kämpfen, da nach §6 alle drei als Aggressor gelten.
4.4 soll eigentlich nur folgenden Fall verhindern: Ich greife dich ohne Provokation und unerlaubt an, du verfolgst mich und dann kommen meine Freunde um dich zu töten. Und 4.4 soll eben verhindern, dass die Aktion meiner Freunde als erlaubte Fremdverteidigung gilt. Denn dann dürftest du dich wegen 5.3 nicht an ihnen rächen.

Bei 5.1 hast du Recht. Meine Intention war, dass man ihm auch bis auf sein eigenen Deed folgen darf.

Und bezüglich des Diebstahls gebe ich dir eigentlich Recht. Ich wäre dafür, den Diebstahl nicht weiter zu erlauben. Dann ist das Plündern der Leiche nämlich tatsächlich ein Luxusrecht des Verteidigers.
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Re: Regeländerung Vorschlag

Beitragvon Gemai » Mi 30. Dez 2015, 19:22

Du musst hierbei in Wurm auch folgendes Bedenken:

Whitelighter Mayor haben einen Riesennachteil gegenüber Blacklighter Mayor, sie dürfen nicht einmal BL Deeds beklauen oder BL Leichen auf fremden Grund looten, da sie die Lawful Option nicht ausmachen können. Und das Spiel ist so "intelligent" programmiert, dass es erst die Law Settings checkt und DANN die Fraktion.

Das macht das ganze "stehlen erlaubt" Zeug für WL Mayor noch mehr zum Hohn.
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Re: Regeländerung Vorschlag

Beitragvon Bravragor » Mi 30. Dez 2015, 21:02

Mahlzeit,
bei den Änderungen bin ich hier soweit bei Gemai.

Das mit dem Klauen ist, wenn das Spielsystem so ist, wirklich so eine Sache.
dig dig dig... dig dig dig... dig dig dig... dig dig dig.....

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